Multi-Kulti – Der Tag der vier Religionen

Colombo, Green Cabin, 09.09.2013, 21:30 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

Mensch, was waren wir religiös heute: Kerzen angezündet in der St. Anthony’s Kirche, der hinduistische Prozession gespendet, die Buddas betrachtet und vor der Moschee gestanden: Wenn das nicht wirkt für ein gutes Karma, dann weiss ich es auch nicht.

Ganesha

Ganesha

Ein Tag in Colombo, randvoll mit Eindrücken!
Jetzt sitzen wir im Gartenrestaurant und haben auf gut Glück unser Essen bestellt. Es hat sich gezeigt: Hoppers und Godambo sind unterschiedliche Arten von dünnem Brot, sehr lecker und nahrhaft. Zusammen mit Getränken und Nachtisch für 1600 Rupien, da kann man schon mal mutig bestellen…[T]

Auf der Insel mit dem budhistischem Tempel

Auf der Insel mit dem budhistischem Tempel

Nachdem der Tag heute mit einem Defekt an meinem Handy angefangen hat, war ein Punkt des Tagesprogramms auch klar: Suchen und Finden einer Alternative! Über eine hiesige SIM Karte hatten wir schon vorher nachgedacht, nämlich um unsere Unterkünfte günstiger telefonisch buchen zu können.
Das Handy haben wir in Pettah in einem Elektroladen bekommen. Nach kurzem Warten standen 3 bis 5 Verkäufer mir für Beratung und Auswahl zur Verfügung. Jetzt müsste ich nur noch wissen, wie ich die eMails auf dieses Telefon leiten kann. Aber vielleicht deckt das der Vertrag gar nicht ab? Egal.

Gewimmel in Pettah

Gewimmel in Pettah

Der Statteil Pettah war jedenfalls ein Erlebnis. So ein Gewimmel und Gewusel habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Zuletzt wohl in Ho-Chi-Minh City …

Auch die Prozession war beeindruckend: vorweg fuhr ein Wagen der Stadt, der mit Wasser die Strasse gereinigt hat, begleitet von Fackelträgern und einigen, die kurzerhand zu tief hängende Drähte gekappt haben, während Stromleitung angehoben wurden, damit der rollende Tempel darunter hindurch passte.

Prozession in Pettah

Prozession in Pettah

Ich empfinde Colombo als eine Stadt im beginnenden Aufbruch. An vielen Stellen wird gebaut, während gleichzeitig auch die Vergangenheit in Form unrestaurierter Kolonialzeitgebäude oder underfinierbarer (mehr oder weniger moderner) Ruinen präsent ist. Einiges erinnert an andere moderne Städte; seien es Hochhäuser oder das ODEL Einkaufcenter (Wobei jetzt nicht das CentrO zum Vergleich herangezogen werden sollte).[M]

Kontraste im Baustil

Kontraste im Baustil

Wieder im Hotel (23:00 Uhr)
Hat übrigens eine(r) meinen Socken gesehen? Gerade erst ausgezogen muss ihn auf dem Weg vom Bett zum Fenster buchstäblich „versockt“ haben. Auch eine Erkenntnis: jetzt weiss ich vorher der Ausdruck kommen muss. Tanja meint, es sei der Klabautermann gewesen. Aber das ist doch ein anderer Urlaub, oder? [M]

Eigentlich wollte ich ja schlafen, aber ich finde, Michaels Text erzeugt die falschen Bilder:

Die Fackelträger trugen keine Fackeln, sondern Räucherpfannen, ich denke, um die Luft zu säubern.

ODEL ist kein modernes Einkaufszentrum, sondern eine kleine Sammlung von netten Läden (keine Ketten), die in einem alten Kolonial-Gebäude untergebracht sind. Es gibt in der Mitte eine einzelne Rolltreppe in die 1. und 2. Etage, um wieder hinunter zu kommen, muss man durch das Spielzeug-Geschäft in das 2. Hinterzimmer um eine kleine Treppe zu finden: „Watch your steps and your head“. Der Food-Place war neben dem Parkplatz draussen, und bestand aus Pizza, Kaffee, Säften und original Sri-Lankanischem Essen (das Birhany und der Frucht-Joghurt-Smoothie waren super![T]

Da bezweifle noch einer, das Reisen bildet! Jetzt habe ich schon wieder was gelernt 🙂 [M]

Ein Insel der Ruhe und Raben. Ob ihr es glaubt oder nicht: so verliebt haben wir auch da gesessen!

Ein Insel der Ruhe und Raben. Ob ihr es glaubt oder nicht: so verliebt haben wir auch da gesessen!

One Response to “Multi-Kulti – Der Tag der vier Religionen”

  1. hsc sagt:

    glaub ich nicht! (;-))

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